Sportverein Saig 1908 e.V.
Wer wir sind, was wir machen

Auf 1030 Metern über Meer, im Herzen des Hochschwarzwaldes, tut sich etwas - der kleine SV Saig zeigt sich jetzt auch im Internet. Hier bekommt Ihr Aktuelles aus dem Leben des Clubs mit dem höchsten Sportplatz (eben besagte 1030 Meter) im gesamten Schwarzwald zu lesen.

In der Saison 1995/96 glückte der I. Mannschaft die Meisterschaft in der Kreisliga A, in der Spielzeit 1999/2000 ging's zurück in die Kreisliga B.  Und nun geht's wieder nach oben: Unter Trainer Jan Rettenberger ist in diesem Frühjahr schon vor Saisonende der Aufstieg in die Kreisliga A, Staffel II, gesichert. Mehr Infos auf der offiziellen Homepage.Torjäger: Marc Winterhalter

Neben den beiden aktiven Mannschaften gibt's auch eine Reihe von Jugendmannschaften, die gemeinsam mit dem FC Lenzkirch in einer Spielgemeinschaft gebildet werden.

In der jüngeren Vereinsgeschichte stand eine anfangs "verrückte" Idee, über die inzwischen keiner mehr lacht: der Saiger Bergsprint. Fünf Jahre lang liefen bis zu 250 Starter von Mühlingen durch die Ortsmitte, einmal gar bis auf den Hochfirst, unseren 1198 Meter hohen Hausberg. Im August 2001 fand zum fünften Mal das Golden 10 km Race statt. Start und Ziel waren in der Ortsmitte, im Hauptlauf galt es, einen Rundkurs viermal zu absolvieren. Für die zehn schnellsten Männer und die fünf schnellsten Frauen brachen bei der Siegerehrung im Festzelt beim Saiger Sommerhock wahrlich goldene Zeiten an - Goldbarren und -münzen, Rucksäcke und anderes standen als Preise bereit. Seit geraumer Zeit allerdings findet das Rennen nicht mehr statt, organisatorische Gründe gaben den Ausschlag.

Ski und Schlitten stehen im Vereinswappen, was einen deutlichen Hinweis auf die eigentlichen Aktivitäten gibt: Der Sportverein Saig hatte sich zunächst dem Wintersport verschrieben. Nach zahlreichen Erfolgen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen datiert der letzte große von Ende März 1998: Bei den Deutschen Meisterschaften in Todtnau-Fahl fuhr Alexander Kaltenbach (Bild unten) im Slalom unter die ersten 15.
Alexander Kaltenbach bei den Schwarzwaldmeisterschaften 1998 auf der FIS-Strecke in Todtnau-Fahl.

Neben dem "großen Sport" wird auch hier der Nachwuchsförderung breiter Raum eingeräumt. So im Alpinen und Nordischen, außerdem verfügt der Verein über eine - zwar lange schon nicht mehr genutzte - aber immerhin, eine Sprungschanze. Und auf dieser sprang unter anderem schon der Hinterzartener Weltmeister und Olympiasieger Georg Thoma. Bis Daniel (unten rechts) soweit ist, dürfte es aber noch etwas dauern.Daniel, ein Schlüsselspieler der E-Jugend und außerdem Mitglied der kleinen nordischen Mannschaft des SV Saig.

Neben all diesem sportlichen Engagement gehört auch die Kultur seit Jahrzehnten zum SV Saig. Die Gesangsabteilung ist inzwischen allerdings Geschichte, der Männerchor passé.

Theater spielen die Mitglieder des Sportvereins bereits seit den 20er Jahren. Beinahe wäre diese Tradition, die die Weihnachtszeit im Ort bereichert, verloren gegangen - doch nach einem Jahr Pause gelang es mit einer zu zwei Dritteln neuen und vor allem jungen Mannschaft, dem Brauch wieder neues Leben einzuhauchen. Unten ein Bild aus den Proben.

Eine Szene aus den Proben zum Theater 1997.

Vom Theater zum Fasnetprogramm ist es da nur ein kleiner Schritt und siehe da, auch hier wird am "Fasnet-Fritig" das Haus des Gastes zum Anziehungspunkt. Parodien auf Politiker und Sportler, verballhorntes Ortsgeschehen, viel Musik und Tanznummern bilden zusammen mit dem Panik-Orchester, der Saiger Guggenmusik, den Landfrauen und den Hochfirstgeistern den Rahmen fürdas Fasnet-Fescht.

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c Stefan Sigwarth 2005